Da wir einzelne Muskeln nicht isoliert trainieren, sondern immer den Körper als Ganzes betrachten, ist es nie ganz auszuschließen, dass ein gestern beanspruchter Muskel heute zumindest "mitarbeiten" muss. Tendenziell ist also jedes Training als Ganzkörpertraining zu betrachten.

Programming von 12-Tages-Zyklus

Wir achten aber bei der Programmierung darauf, den Schwerpunkt der Belastung von Tag zu Tag leicht auf unterschiedliche Bewegungsmuster zu legen. Dazu haben wir einen Trainingszyklus (Mikrozyklus) entwickelt, in dem wir binnen 12 Tagen in verschiedenen Mustern (Wellen) folgende Kriterien leicht (also nur als Tendenz) variieren:

  • Workout-Modus
  • Stoffwechselbereich
  • Push-Pull-Fokus
  • Wiederholungs-Schemata

Durch die verschiedenen Längen der Wellen innerhalb eines Zyklus, erhältst Du immer ein Training, dass einen leicht anderen Fokus hat, obwohl es ein Ganzkörpertraining ist. Dein Training wird mittelfristig, auch bei unregelmäßigen Trainingstagen, oder bei aufeinanderfolgenden Trainingstagen, ausgeglichen sein. Das Gesamtvolumen Deines Trainings ist von Tag zu Tag, innerhalb kleiner Schwankungen, identisch.

Tipp

Geh dabei auch etwas nach Deinem Gefühl: Wenn Dein Körper Dir nicht signalisiert, dass er Pause haben möchte, kannst Du trainieren. Wir empfehlen aber mindestens 2 Pausentage pro Woche. Gängige Trainingsmuster sind:

  • 1 On, 1 Off (3 Tage pro Woche mit Pausen, z.B. Mo/Mi/Fr)
  • 2 On, 1 Off (Fortgeschritten)
  • 5 On, 2 Off (Wettkampathlet)
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